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Eigenverwahrung im Unternehmen: Schlüssel sind Verantwortung

Bitcoin kennt keine Kontosperre und keinen Kundendienst, der einen Schlüssel zurücksetzt. Wer Werte selbst verwahrt, gewinnt Unabhängigkeit – und übernimmt Prozesse, die im Unternehmen geregelt sein müssen.

Die Grundregel ist alt und gilt unverändert: Wer den Schlüssel hält, verfügt über die Mittel. Für Privatpersonen ist das eine Frage der Disziplin, für Unternehmen eine Frage der Organisation. Ein einzelner Mitarbeiter mit alleinigem Zugriff ist ebenso ein Risiko wie ein Schlüssel, den niemand mehr findet, wenn er gebraucht wird.

  • Rollen trennen: Wer darf Zahlungen vorbereiten, wer gibt frei?
  • Mehr-Augen-Prinzip technisch erzwingen, nicht nur anweisen – etwa mit Mehrfachsignaturen
  • Backups getrennt vom Alltag aufbewahren und den Zugriff im Notfall regeln
  • Wiederherstellung regelmässig üben: ein Backup, das nie getestet wurde, ist eine Hoffnung, kein Backup

Hardware-Signaturgeräte, klar dokumentierte Abläufe und geübte Wiederherstellung machen aus «not your keys, not your coins» eine belastbare Unternehmenspraxis. Ob Eigenverwahrung oder regulierter Verwahrer die richtige Wahl ist, hängt von Beträgen, Team und Risikoprofil ab – oft ist eine Kombination sinnvoll.

Wir begleiten Unternehmen beim Aufbau solcher Prozesse – nüchtern, dokumentiert und mit Technik, die wir selbst betreiben. Fragen dazu über unsere Kontaktwege.

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